Rapsel Montecatini Gio Ponti Waschbecken 71 cm Keramik glänzend schwarz
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Tauchen Sie ein in die Geschichte italienischen Designs mit Montecatini, dem wandhängenden Waschbecken, das Gio Ponti 1933 entwarf.
Klare geometrische Linien und eine rechteckige Silhouette prägen dieses weiße oder schwarze Keramikwaschbecken – ein wahres Meisterwerk des Stils, das Jahrzehnte überdauert hat, ohne an Aktualität einzubüßen.
Das Waschbecken ist mit einem seitlichen Ablauf und drei Löchern zur Montage einer Zweigriff-Armatur ausgestattet.
Dank der Wandmontage ist Montecatini die ideale Lösung für stilvolle Badezimmer mit zeitlosem Design.
Mehr als nur ein Waschbecken: Montecatini ist ein Kunstwerk, das Ihr Badezimmer aufwertet und ihm einen zeitlosen und eleganten Charme verleiht.
ABMESSUNGEN:
71 x 50 x H 17,5 cm (Mindesthöhe 9,5 cm)
Gio Ponti
Giovanni Ponti, genannt Gio, war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Kunstszene des 20. Jahrhunderts. Als Architekt, Industriedesigner, Künstler und Verleger gilt er als einer der Väter der modernen Architektur in Italien. Nach seinem Abschluss 1921 erhielt Gio Ponti 1923 seine erste Anstellung bei Richard-Ginori als künstlerischer Leiter. 1927 gründete er zusammen mit Emilio Lancia das Studio Ponti-Lancia, und im darauffolgenden Jahr rief er die Zeitschrift Domus ins Leben. Seine Karriere nahm nun Fahrt auf und erstreckte sich auf verschiedene künstlerische Bereiche. In diesen Jahren entwarf er exklusive Möbel und diverse Objekte für die Massenproduktion, die von La Rinascente unter der Marke Domus Nova hergestellt und vertrieben wurden. 1931 begann er die Zusammenarbeit mit der Firma Luigi Fontana, die später in FontanaArte umbenannt wurde und deren künstlerischer Leiter er wurde. Anfang der 1930er-Jahre entwarf er die Tischleuchte Bilia, die Leuchtenkollektion 0024 und den Couchtisch aus Stahl und Glas von 1932, die alle noch heute im Katalog des Unternehmens zu finden sind. Er setzte auch seine Karriere als Architekt fort und wurde 1936 zum Professor für „Innenarchitektur, Möbel und Dekoration“ am Polytechnikum Mailand ernannt, eine Position, die er bis 1961 innehatte. Unmittelbar nach dem Krieg begann er die Zusammenarbeit mit der venezianischen Firma Venini und entwarf die spektakulären mundgeblasenen Glaslampen der Kollektion, die seinen Namen trägt und noch heute im Katalog erhältlich ist. 1948 schuf er die legendäre Kaffeemaschine La Cornuta für La Pavoni, und 1954 gehörte er zu den Architekten, die mit dem Compasso d’Oro ausgezeichnet wurden. Eine seiner produktivsten Schaffensperioden beginnt, insbesondere im Bereich des Produktdesigns, während er im Bereich der Architektur das Projekt für eines der ikonischen Gebäude Mailands, den Pirelli-Wolkenkratzer (1956), abschließt.
